Einträge von Marcus Schneider

Wie geht man mit den Nachwirkungen des Lockdowns um, wie bringe ich mein Team wieder ins Büro und noch viel wichtiger, warum überhaupt? Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, wie Marcus Schneider als Führungskraft bei der GIS AG mit der Situation nach dem Lockdown umgeht, um den Zusammenhalt des Teams zu pflegen.

„Microsoft Inspire“, die jährliche globale Konferenz für Microsoft Partner, fand dieses Jahr vom 20. bis 24. Juli vollständig remote statt. Auch inhaltlich stand die Inspire ganz im Zeichen von Corona oder Post-Corona. Es gab kaum einen Vortrag, der nicht auf das aktuelle Geschehen einging und wie sich dieses auf den digitalen Arbeitsplatz auswirken wird. Hier stelle ich Ihnen 4 Trend-Themen vor, die ich aus der Konferenz mitgenommen habe.

Führungskraft zeigt auf Punkte

Wir organisieren sich in der aktuellen Zeit die Teams und wie führe ich mein Team an den verschiedensten Orten? Wie man trotz Homeoffice den Zusammenhalt und die Koordination im Team aufrecht hält, sodass keiner zum Einzelkämpfer wird. Welche Rolle und Sicht Marcus Schneider als Führungskraft bei der GIS AG dabei hat und wie er sein Team organisiert, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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In unserer global vernetzten Welt wird Führen auf Distanz seit Jahrzehnten immer wichtiger und muss nicht gesondert begründet werden. Allerdings betrifft Führen auf Distanz in diesem Fall eher das Führen verteilter Standorte über lokale Manager sowie das Vernetzen von Experten und Projektteams. Daneben findet Führung auf Distanz seit langer Zeit im Umfeld von mobilen Organisationen, wie dem Vertrieb oder Dienstleistungsmitarbeitern, statt.

Wie sieht die Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen zukünftig aus? Und welche Collaboration-Infrastruktur benötigen Sie dafür? Nutzen Sie unseren funktionalen Vergleich der Top 3 Enterprise-Collaboration Plattformen und finden Sie heraus, welche zu Ihrem Geschäftsmodell, Ihrer IT-Strategie sowie Ihrer individuellen Unternehmenskultur am besten passt.

Der Gedanke, agil vorzugehen ist nicht neu und wurde schon vor Jahrzehnten in der Produktion und später in der Softwareentwicklung eingesetzt. Das „Manifest für Agile Softwareentwicklung“ bringt die Grundprinzipien auf den Punkt und hat eine Revolution, in der Art wie Software entwickelt wird, ausgelöst. Aufgrund des großen Erfolges dieser Prinzipien und der Bedeutung von Software für alle Branchen und Lebensbereiche im Rahmen der Digitalisierung, erleben wir aktuell ein Anwenden dieser Grundprinzipien auch in anderen Unternehmensbereichen.
Aber was genau kann das bringen und wie kann man diese „agile Transformation“ im Unternehmen angehen?

„New Work führt immer über die persönliche Transformation“ schreibt Ralf Metz auf Xing. Er meint damit, dass das mechanische Anwenden von neuen Werkzeugen und Methoden (wie SCRUM, Design Thinking oder Holokratie) nur das System ändert, aber keine wirksame Transformation erreicht. Hierzu sind tiefgreifende Verhaltensänderungen der beteiligten Menschen notwendig. Auch im agilen Manifest ist dies bereits festgehalten: „Individuen und Interaktionen schätzen wir mehr als Prozesse und Werkzeuge“.

In den letzten Jahren, mit der zunehmenden Digitalisierung, ist der Begriff „New Work“ aus seinem Nischendasein herausgetreten und neu belebt worden. Allerdings wird er nun fast inflationär verwendet und allgemein mit „Arbeit 4.0“ gleichgesetzt. Darunter werden sowohl die von Frithjof Bergmann erdachten Konzepte des selbstbestimmten und sinnhaften Arbeitens gesehen, ganz zum Leid von dem Philosophie-Professor und Begründer der «New Work»-Bewegung. „New Work wird heute wie Lohnarbeit im Minirock gehandhabt.“ Auch auf der New Work Experience wurde das Thema heiß diskutiert. Meine Erfahrungen und Sichtweisen teile ich hier gern mit Ihnen.

„Vernetztes Denken, Kreativität und Selbstmanagement der Mitarbeiter sind entscheidend für die Innovationskraft von Unternehmen. Die neue Arbeitswelt ist eine Welt der Wissensarbeit und deshalb müssen wir Wissensarbeitern, die bestmöglichen Bedingungen für ihre Arbeit bieten“ – so schreibt Microsoft (siehe #worklifeflow *) und das bringt den allgemeinen Aufbruch in die Wissensgesellschaft und den damit verbundenen Wandel in eine neue Arbeitswelt gut auf den Punkt. Und so ist es nur konsequent, dass Microsoft diese Erkenntnis auch in einem neuen Bürokonzept umgesetzt hat (Smart Workspace).

Als Teil ihrer Digitalisierungsinitiativen wollen Unternehmen auch Ihre Unternehmenskultur modernisieren und in Richtung Selbstorganisation und Agilität aufbrechen. Zum einen haben diese Prinzipien und Methoden gezeigt, dass sie mit raschem Wandel und unklaren Aussichten gut klarkommen. Zum anderen werden Unternehmen schneller und flexibler, wenn Entscheidungen da getroffen werden, wo das jeweilige Knowhow sitzt, also möglichst tief in der Hierarchie. Auch für die Mitarbeiter ist diese Entwicklung positiv; sie können selbstbestimmt arbeiten und sich selbst verwirklichen. Unternehmen profitieren im Gegenzug von mehr Engagement der Mitarbeiter.