Vom 28. bis 29. März 2019 fand an der TU Hamburg-Harburg das Corporate Learning Camp (#CLC19HH) statt. 300 Teilnehmer aus dem Bereich Learning und Development sowie Dienstleister im Bereich digitaler Lernangebote wurden auf diesem als BarCamp organisierten Event zu Teilgebern und füllten an zwei Tagen die zunächst leeren Sessionpläne mit fast 100 (!) Sessions.

Teil 2 der Serie „Der digitale Arbeitsplatz als Erfolgsfaktor für New Work“ stellt dar, wie ich von der eigenen Vision unter Berücksichtigung agiler Methoden eine solide Basis für eine kontinuierliche Entwicklung des digitalen Arbeitsplatzes für New Work lege. Die Bedeutung von Fähigkeiten versus Use (Business) Cases in der heutigen schnelllebigen Zeit wird herausgearbeitet sowie eine effektive Anforderungsanalyse thematisiert.

Als Teil ihrer Digitalisierungsinitiativen wollen Unternehmen auch Ihre Unternehmenskultur modernisieren und in Richtung Selbstorganisation und Agilität aufbrechen. Zum einen haben diese Prinzipien und Methoden gezeigt, dass sie mit raschem Wandel und unklaren Aussichten gut klarkommen. Zum anderen werden Unternehmen schneller und flexibler, wenn Entscheidungen da getroffen werden, wo das jeweilige Knowhow sitzt, also möglichst tief in der Hierarchie. Auch für die Mitarbeiter ist diese Entwicklung positiv; sie können selbstbestimmt arbeiten und sich selbst verwirklichen. Unternehmen profitieren im Gegenzug von mehr Engagement der Mitarbeiter.

Mittlerweile hat der digitale Wandel nahezu alle Unternehmen und Organisationen mehr oder weniger intensiv erfasst und man könnte meinen, dass er damit auch alle Unternehmensbereiche erreicht hat. Tatsächlich ist es aber so, dass während die Veränderungs- und Vernetzungsprozesse auf den unterschiedlichen Verwaltungsebenen schnell voranschreiten, der Produktionsbereich davon weitgehend ausgenommen bleibt.

Eine der wichtigsten Eigenschaften des Menschen ist seine Kreativität und sein Einfallsreichtum. Damit behaupten wir uns auch heute noch (und hoffentlich auch noch ein wenig länger) gegenüber einer Maschine oder den „künstlichen Intelligenzen“. Das mag sich zwar in Zukunft noch weiter zu unseren Ungunsten verändern, doch Stand heute sind wir damit auf der sicheren Seite, auch wenn wir uns unsere heutigen Berufe anschauen.

Uralte Software, Prozesse und Regeln, von denen niemand mehr weiß, wofür sie eigentlich einmal gut waren, Geltungsbedürfnisse von Führungskräften, dazu Druck und schlechte Laune. Vielleicht sind es nicht alle Elemente auf einmal, aber zum Teil erkenne ich diese Umstände immer noch in einigen Firmen. Spiegelt dieses Szenario auch Teile ihrer Unternehmenskultur wider? Dann sollten Sie schnellstmöglich über einen Kulturwandel nachdenken!

Dieser Blogbeitrag ist der Auftakt einer Serie von 6 Teilen über praxiserprobtes Vorgehen, Methoden und Werkzeuge bei der Einführung eines digitalen Arbeitsplatzes 4 New Work. Die Beiträge ranken sich rund um die Vision und Strategie, um Anwendungsfälle, die benötigte Organisationsformen zur Umsetzung des Vorhabens, Technologien und Maßnahmen, die den Nutzer auf der Reise der Veränderung begleiten. Dieser Artikel gibt einen ersten Überblick über die Themengebiete. (Teil 1 der Serie)

Das Thema New Work ist gerade in aller Munde und wirkt ein wenig, wie der heilige Gral der Arbeit. Am Anfang waren viele Diskussionen noch stark Werkzeug getrieben, indem die Software helfen soll, die Kommunikation und die Zusammenarbeit zu verbessern. Mobiles Arbeiten steht über Smartphones und Tablets bereit, da kaum eine Anwendung heute nicht als App verfügbar ist. Also alles eine heile Welt. Also alles ganz einfach und los geht’s…