Der Nutzen für die Nutzenden mit dem Microsoft Endpoint Manager

„Was bringt der MEM eigentlich meinen Mitarbeitenden?“. Das ist eine Frage, die ich gerne öfter beantworten würde. Häufig geht es bei Gesprächen zu den Vorteilen in erster Linie um den Nutzen für die IT. Weil der Microsoft Endpoint Manager aber genauso auch der Gamechanger für die Nutzenden ist, möchte ich diese Gelegenheit gerne ergreifen, um meine Antwort darauf festzuhalten.

person using blue Microsoft Surface

Dazu möchte ich drei Bestandteile des MEM vorstellen. Diese erleichtern natürlich auch die Arbeit der IT, sind im selben Zuge aber ebenso hilfreich für den Arbeitsalltag der Nutzenden.

Der eigene „App Store“ für die Mitarbeitenden

An erster Stelle der Vorteile des MEM steht für mich das Unternehmensportal. Dabei handelt es sich im Prinzip um den unternehmenseigenen App Store. In einem gut gepflegten Unternehmensportal stehen den Mitarbeitenden alle Anwendungen zur Verfügung, die sie brauchen, um produktiv arbeiten zu können. Das können Webbrowser-Alternativen wie Firefox oder Chrome sein, aber auch ein zusätzliches Whiteboard-Tool, um Meetings effizienter gestalten zu können. Mit dem MEM wird die Softwareeinfach mit einem Mausklick installiert, ganz ohne Ticket oder Wartezeiten bei der IT.

Provisionierung ohne Aufenthalt in der IT (aka „Zero Touch Provisioning“)

Der alte Rechner macht nichts mehr und Sie fürchten schon den endlosen Prozess des Austauschs? Morgens extra früh ins Büro fahren, den alten Rechner abgeben, auf die Datenübernahme warten und mit Glück den neuen Rechner kurz vor Feierabend wieder entgegennehmen, auf dem dann aber die Hälfte der Daten fehlt und irgendwie auch das SAP nicht mehr zu finden ist? Dank des Autopiloten des MEM gehören solche ausgedehnten Arbeitspausen der Vergangenheit hat. Denn das neue Notebook wird direkt in der Originalverpackung mithilfe des freundlichen Paketboten ins Homeoffice geliefert. Sie packen das Gerät aus, melden sich an, trinken einen Kaffee und schon stehen Ihnen alle Daten und Anwendungen zur Verfügung. Sie können also direkt loslegen und schauen, wie gut sich Ihre neue Notebook-Webcam so im Online-Meeting macht.

Vorausschauender Blick aus dem Endpunkt

Ein weiterer, wenn auch für den User unsichtbarer Baustein aus dem Endpoint Manager ist der Bereich der Endpoint Analytics. Erklären kann man dieses Feature am besten so: Sie kennen doch bestimmt auch dieses eine Tool, das immer mal wieder abstürzt, wofür Sie aber nicht die Motivation aufbringen können, extra ein Ticket zu eröffnen? Denn es könnte sich ja irgendwann von allein beheben, wenn man es nur lang genug ignoriert. Und dann geht es plötzlich wirklich wieder, als wäre nichts gewesen, und Sie denken vielleicht, dass die Zeit es wieder einmal gelöst hat? In Wirklichkeit kann dahinter Ihre IT stecken, die von der Endpunkt-Analyse im MEM effektiv Gebrauch macht. Das Problem mit der Software wird dank passender Algorithmen erkannt, sodass daraufhin eine Lösung an alle betroffenen Nutzenden verteilt wird. Und wenn die IT Sie dann noch anruft, um zu sagen, dass Ihr Rechner zu langsam ist und das Problem gelöst werden sollte, wissen Sie: Hier werden Tools eingesetzt, bei denen die Mitarbeitenden im Fokus stehen und nicht Technik.

Der Endpoint Manager bei der GIS

Bei der GIS sehen wir diesen Nutzen auch, sodass der MEM fest zum Arbeitsalltag dazugehört. Schon lange legen unsere neuen Mitarbeitenden am ersten Arbeitstag mit ihrem originalverschweißten Rechner direkt los – egal ob zuhause oder im Büro. Wenn sie dabei zusätzliche Apps benötigen als die voreingestellten, können Sie diese ganz leicht finden und ohne zusätzliche Freigabe installieren. Und wenn der Rechner nach einiger Zeit mal nicht so schnell wie gewohnt sein sollte, wirkt die IT dem Prozess mit dem MEM aktiv entgegen. So läuft’s für beide Seiten – die Nutzenden und die IT.

Gastbeitrag: Frederick Geßler

Frederick Geßler

Frederick Geßler ist als Consultant bei der GIS sehr vielseitig und in den verschiedensten Bereichen tätig. Unter anderem berät er Kunden zu Themen rund um Microsoft 365. Dabei geht es ihm neben dem Blick auf die Technologie immer auch darum, die Nutzenden in den Fokus zu rücken und für sie einen Mehrwert zu schaffen.