„Nichts ist so kontinuierlich wie der Wandel“ heißt eine Binsenweisheit, und gleichwohl fällt uns dies nicht immer leicht. Gerade wenn uns im beruflichen Alltag die Veränderung vorgeschrieben wird, ist die Resonanz oft sehr zurückhaltend. Sogar wenn es allen Beteiligten bewusst ist, dass die Zeit reif für eine Veränderung ist. Es ist dabei egal, ob es sich um eine organisatorische, technologische oder andere Art von Veränderung handelt. Ich möchte in diesem Artikel einmal meine Erfahrungen teilen, worauf man achten sollte.

Als Teil ihrer Digitalisierungsinitiativen wollen Unternehmen auch Ihre Unternehmenskultur modernisieren und in Richtung Selbstorganisation und Agilität aufbrechen. Zum einen haben diese Prinzipien und Methoden gezeigt, dass sie mit raschem Wandel und unklaren Aussichten gut klarkommen. Zum anderen werden Unternehmen schneller und flexibler, wenn Entscheidungen da getroffen werden, wo das jeweilige Knowhow sitzt, also möglichst tief in der Hierarchie. Auch für die Mitarbeiter ist diese Entwicklung positiv; sie können selbstbestimmt arbeiten und sich selbst verwirklichen. Unternehmen profitieren im Gegenzug von mehr Engagement der Mitarbeiter.

Uralte Software, Prozesse und Regeln, von denen niemand mehr weiß, wofür sie eigentlich einmal gut waren, Geltungsbedürfnisse von Führungskräften, dazu Druck und schlechte Laune. Vielleicht sind es nicht alle Elemente auf einmal, aber zum Teil erkenne ich diese Umstände immer noch in einigen Firmen. Spiegelt dieses Szenario auch Teil ihrer Unternehmenskultur wider? Dann sollten Sie schnellstmöglich über einen Kulturwandel nachdenken!