Führungskraft zeigt auf Punkte

Wir organisieren sich in der aktuellen Zeit die Teams und wie führe ich mein Team an den verschiedensten Orten? Wie man trotz Homeoffice den Zusammenhalt und die Koordination im Team aufrecht hält, sodass keiner zum Einzelkämpfer wird. Welche Rolle und Sicht Marcus Schneider als Führungskraft bei der GIS AG dabei hat und wie er sein Team organisiert, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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In unserer global vernetzten Welt wird Führen auf Distanz seit Jahrzehnten immer wichtiger und muss nicht gesondert begründet werden. Allerdings betrifft Führen auf Distanz in diesem Fall eher das Führen verteilter Standorte über lokale Manager sowie das Vernetzen von Experten und Projektteams. Daneben findet Führung auf Distanz seit langer Zeit im Umfeld von mobilen Organisationen, wie dem Vertrieb oder Dienstleistungsmitarbeitern, statt.

Als Teil ihrer Digitalisierungsinitiativen wollen Unternehmen auch Ihre Unternehmenskultur modernisieren und in Richtung Selbstorganisation und Agilität aufbrechen. Zum einen haben diese Prinzipien und Methoden gezeigt, dass sie mit raschem Wandel und unklaren Aussichten gut klarkommen. Zum anderen werden Unternehmen schneller und flexibler, wenn Entscheidungen da getroffen werden, wo das jeweilige Knowhow sitzt, also möglichst tief in der Hierarchie. Auch für die Mitarbeiter ist diese Entwicklung positiv; sie können selbstbestimmt arbeiten und sich selbst verwirklichen. Unternehmen profitieren im Gegenzug von mehr Engagement der Mitarbeiter.

Unzählige Ratgeber und Personaler haben sich an ihnen abgearbeitet: Der Generation Y, auch Millennials genannt – den Berufseinsteigern, die angeblich so ganz andere Ansprüche stellen als die Generationen vor ihnen. Die Art und Weise der Führung von Unternehmen verändert sich drastisch. Ich kann vielen dieser Ratgeber nicht zustimmen, denn oftmals findet nur eine reduzierte Betrachtung von Merkmalen statt und eine Generation wird über einen Kamm geschoren. Ich möchte hier einen genaueren Blick darauf werfen, was die Generation Y konkret erwartet und wie Sie Ihre Nachwuchstalente langfristig an Ihr Unternehmen binden.

Uralte Software, Prozesse und Regeln, von denen niemand mehr weiß, wofür sie eigentlich einmal gut waren, Geltungsbedürfnisse von Führungskräften, dazu Druck und schlechte Laune. Vielleicht sind es nicht alle Elemente auf einmal, aber zum Teil erkenne ich diese Umstände immer noch in einigen Firmen. Spiegelt dieses Szenario auch Teil ihrer Unternehmenskultur wider? Dann sollten Sie schnellstmöglich über einen Kulturwandel nachdenken!