MacBook Pro on brown wooden table beside white mug

Im Galopp sind einige Unternehmen in das Homeoffice gezogen und verfahren gezwungenermaßen nach dem Trial- and Error-Prinzip. Daran ist auch nichts verkehrt und gewisse Erfahrungen sind für eine neue Kulturentwicklung sehr hilfreich und förderlich. Wir glauben an eine bessere (Arbeits-)Welt durch flexible Arbeitsstrukturen. So möchten wir Ihnen jedoch die ein oder andere unnötige „Error“-Erfahrung ersparen und wünschen uns auch für Sie weiterhin gutes Gelingen in einer doch ganz schön herausfordernden Krisensituation, die uns allen derzeit viel abverlangt.

Von Zuhause aus zu arbeiten ist das Gebot der Stunde – und es funktioniert erstaunlich gut! Video-Conferencing Anbieter wie ZOOM, WebEx oder Microsoft Teams erfahren enorme Zuwachsraten, was früher Jahre der Einführung und Überzeugung benötigte, klappt nun von heute auf morgen. Die Lernkurve zur Nutzung dieser Werkzeuge für kommunikative Zwecke geht steil nach oben und das einfach, weil wir keine andere Option haben! Aber wie geht es weiter? Wie sieht es aus, wenn wir nachhaltige Verhaltensänderungen erzeugen wollen?

Der Teams Community Day wurde bereits 2018 das erste Mal im Rahmen der Office 365 Community in einem kleinen Rahmen veranstaltet. Nun zwei Jahre später zeigte sich, dass aus einer kleinen Idee etwas mehr entstanden ist. Eine Aktion, die zeigt, dass der Wunsch für mehr Microsoft Teams in der Community vorhanden ist. Das die Idee nicht an einem einzigen Tag im Jahr hängen darf, zeigte sich in den letzten Tagen, so dass schon die nächsten Teamscommunitydays in Planung sind. Dazu kommt in den nächsten Monaten zum Beispiel Nürnberg.

Alles immer komplexer, immer schneller, immer unsicherer. Digitalisierung, Fachkräftemangel, Wettbewerbsdruck… die Aussagen vieler Unternehmer klingen ähnlich heutzutage. „Man müsste mal an das Wesentliche ran: die Werte, den Kern, die Vision. Doch der Wahnsinn des Alltags lässt dazu keinen Raum.“ So hecheln die Verantwortlichen von Termin zu Termin, von Jahr zu Jahr. Eine langfristige Planung ist schon lange nicht mehr möglich. Wenn überhaupt, dann gibt es ein paar strategische Ziele für das Folgejahr, die schnell vor der Weihnachtsfeier zusammengestellt und uninspiriert verkündet werden, denn „das nächste Jahr wird richtig hart!“

Mittlerweile hat der digitale Wandel nahezu alle Unternehmen und Organisationen mehr oder weniger intensiv erfasst und man könnte meinen, dass er damit auch alle Unternehmensbereiche erreicht hat. Tatsächlich ist es aber so, dass während die Veränderungs- und Vernetzungsprozesse auf den unterschiedlichen Verwaltungsebenen schnell voranschreiten, der Produktionsbereich davon weitgehend ausgenommen bleibt.

Unzählige Ratgeber und Personaler haben sich an ihnen abgearbeitet: Der Generation Y, auch Millennials genannt – den Berufseinsteigern, die angeblich so ganz andere Ansprüche stellen als die Generationen vor ihnen. Die Art und Weise der Führung von Unternehmen verändert sich drastisch. Ich kann vielen dieser Ratgeber nicht zustimmen, denn oftmals findet nur eine reduzierte Betrachtung von Merkmalen statt und eine Generation wird über einen Kamm geschoren. Ich möchte hier einen genaueren Blick darauf werfen, was die Generation Y konkret erwartet und wie Sie Ihre Nachwuchstalente langfristig an Ihr Unternehmen binden.