Alles immer komplexer, immer schneller, immer unsicherer. Digitalisierung, Fachkräftemangel, Wettbewerbsdruck… die Aussagen vieler Unternehmer klingen ähnlich heutzutage. „Man müsste mal an das Wesentliche ran: die Werte, den Kern, die Vision. Doch der Wahnsinn des Alltags lässt dazu keinen Raum.“ So hecheln die Verantwortlichen von Termin zu Termin, von Jahr zu Jahr. Eine langfristige Planung ist schon lange nicht mehr möglich. Wenn überhaupt, dann gibt es ein paar strategische Ziele für das Folgejahr, die schnell vor der Weihnachtsfeier zusammengestellt und uninspiriert verkündet werden, denn „das nächste Jahr wird richtig hart!“

Mittlerweile hat der digitale Wandel nahezu alle Unternehmen und Organisationen mehr oder weniger intensiv erfasst und man könnte meinen, dass er damit auch alle Unternehmensbereiche erreicht hat. Tatsächlich ist es aber so, dass während die Veränderungs- und Vernetzungsprozesse auf den unterschiedlichen Verwaltungsebenen schnell voranschreiten, der Produktionsbereich davon weitgehend ausgenommen bleibt.

Unzählige Ratgeber und Personaler haben sich an ihnen abgearbeitet: Der Generation Y, auch Millennials genannt – den Berufseinsteigern, die angeblich so ganz andere Ansprüche stellen als die Generationen vor ihnen. Die Art und Weise der Führung von Unternehmen verändert sich drastisch. Ich kann vielen dieser Ratgeber nicht zustimmen, denn oftmals findet nur eine reduzierte Betrachtung von Merkmalen statt und eine Generation wird über einen Kamm geschoren. Ich möchte hier einen genaueren Blick darauf werfen, was die Generation Y konkret erwartet und wie Sie Ihre Nachwuchstalente langfristig an Ihr Unternehmen binden.